Die Straße und der Weg

Ich bin auf deiner graden Straße
Ein paarmal zu oft hingefallen
Den Füßchen, die sonst barfuß laufen
Haben die Schuhe nicht gefallen

Der Teer zu rau, zu heiß, zu kalt
Der Blick zu grau, ob jung, ob alt

Ich hab versucht, dort auch zu gehen
Und ja, es war die schönste Zeit
Nicht mehr allein und voller Freude
Hab ich von mir so viel gezeigt

Doch dann hat mich die Kraft verlassen
Zum Kämpfen bin ich nicht mehr hier
Zu viele Federn musst ich lassen
Und manchen Riss fand ich an mir

Bin von der Straße dann gewichen
Ein kleiner Weg war plötzlich da
Die Schuhe hab ich ausgezogen
Und bin jetzt wieder, wie ich war

Dort werde ich nun weiterlaufen
Der Himmel über mir besternt
Und solltest du mich jemals brauchen
Bin ich nur einen Blick entfernt